Die Vollweibdiät setzt auf die Gewichtsreduzierung mit Wohlfühlfaktor. Ziel bei der Vollweibdiät ist nicht das Erreichen einer Modelfigur, sondern stattdessen fünf Aspekte, die zum persönlichen und individuellen Wohlfühlgewicht führen. Die Vorraussetzungen dazu sind, dass wenig Fett, wenig Zucker und kein Weißmehl verzehrt werden. Dazu gesellen sich die Lust am Essen, die als Erfolgsfaktor gilt, sowie auch ausreichende Bewegung.
Bei der Vollweibdiät gibt es keine Lebensmittelvorgaben und auch keine konkreten Speisepläne. Als Empfehlung gilt hier die ausgewogene, fettarme Mischkost.
Der Einbezug des Glykämischen Index der einzelnen Nahrungsmittel wird empfohlen, um eine dauerhafte Sättigung zu erlangen und mangels Hungerattacken somit diese Diät auch lebenslang als Ernährungsform fortsetzen zu können.
Der Verzehr von viel Obst und Gemüse wird hier ebenso empfohlen wie die Reduzierung des Fleischkonsums. Lebensnotwendiges Eiweiß soll eher aus Hülsenfrüchten und Fisch bezogen werden. Vollkornprodukte sollen bei Backwaren immer die Weißmehlvariante ersetzen.
Die Vollweibdiät ist eher als langfristige Umstellung der Ernährung denn als Diät für die schnelle und spontane Gewichtsreduktion zu sehen. Unterstreichend werden bei den Ratgebern und Büchern über diese Diät auch klare Nachteile des ständigen Auf und Ab des Gewichts aufgezeigt.
Diese Ernährung wird von Medizinern als gesunde und ausgewogene Mischkost beschrieben und somit für die Reduzierung von Gewicht ohne Einschränkungen befürwortet.
Die Zusammenstellung und Auswahl der Nahrungsmittel entspricht den Empfehlungen der Ärzte und Ernährungsberater für eine dauerhafte, gesunde Mischkosternährung. Viel Obst, Gemüse und Bewegung tun ein übriges. Insgesamt lässt die Vollweibdiät keine Ernährungsdefizite aufkommen. So kann unterm Strich gesagt werden, dass die Vollweibdiät durchaus empfehlenswert ist, so lange der Durchführende lernt, sich dauerhaft an diese Ernährungsform zu halten.