Ernährungsumstellung zum Abnehmen

Sie fragen sich, wie Sie bei Ihrer Ernährungsumstellung vorgehen sollen? Vorneweg möchten wir Ihnen ans Herz legen, einen kompetenten Ernährungsberater oder gegebenenfalls auch einen Personal Trainer zu konsultieren. Die Ernährung ist eine ganz persönliche und individuelle Angelegenheit. Was dem einen schmeckt, findet der andere noch lange nicht gut. Mit was der eine schnell Erfolge erzielt, ist beim nächsten ein alter Hut. Die Euros, die Sie in eine kompetente Beratung für Ihre Ernährungsumstellung stecken, sind mit Sicherheit gut angelegt und ersparen Ihnen zeitaufwendiges Ausprobieren der unterschiedlichsten Ratgeber.

Bei Ihrer Ernährungsumstellung sollten Sie vor allem berücksichtigen, dass die Kalorienaufnahme nicht unter 1.300 bis 1.500 kcal pro Tag fällt. Unter diesem Schwellenwert ist es kaum noch möglich den täglichen Bedarf an Vitalstoffen über die Ernährung zu decken. Im Grunde genommen sollten Sie auch vermeiden ständig Kalorien zu zählen.

Für den Anfang ist eine Bestandsaufnahme Ihrer jetzigen Ernährungsweise aber unerlässlich. Schreiben Sie für ein paar Tage zusammen, was und wie viel sie wovon essen und auch trinken. Und dann rechnen Sie mal Ihre Kalorienaufnahme aus. Vielen fällt es da schon Schuppen von den Augen, vor allem wenn es so schwarz auf weiß vor einem liegt.

Eine Ernährungsumstellung bedingt gute Vorsätze, vor allem sollten Sie aber auf eine gesunde und ausgewogene Nahrung achten. Wählen Sie anstatt fettreichen Lebensmitteln die fettarmen Alternativen. Vermeiden Sie vor allem Frittiertes und gönnen Sie sich viel Obst, Gemüse und Salat. Ob Sie nun 3 große oder lieber 5 kleine Mahlzeiten zu sich nehmen bleibt Ihnen überlassen. Die einen essen durch 5 kleine Mahlzeiten mehr, die anderen halten die langen Pausen zwischen 3 großen Mahlzeiten nicht durch und werden durch Heißhungerattacken geplagt. Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht den weit verbreiteten Fehler begehen das Frühstück ausfallen zu lassen!

Grundsätzlich sollten Sie sich bei Ihrer Ernährungsumstellung kleine Sünden erlauben. Je mehr Verzicht Sie üben, desto schneller und häufiger laufen Sie Gefahr richtig über die Stränge zu hauen. Bei einem Stückchen Schokolade bleibt es dann nur sehr selten und im Nachhinein sind sie frustriert. Planen Sie Ihre kleinen Sünden mit ein in Ihre Ernährungsumstellung und erfreuen Sie sich daran.

So kann abnehmen dann auch richtig Spaß machen. Und Sie sollten hin und wieder auch richtige Schlemmertage in Ihre Ernährungsumstellung einplanen, in denen Sie alles futtern dürfen, wonach sich Ihr Herz sehnt. Sie fühlen sich damit nicht nur viel bessern, sondern reduzieren den Drang zum täglichen Naschen enorm.

Greifen Sie auch zu kleinen Tricks wie z.B. das Trinken eines Glas Wassers eine halbe Stunde vor dem Essen. Das macht Sie später schneller satt. Und verbieten sich sich unbewusstes Essen wie beispielsweise vor dem Fernseher oder während des Gehens. Achten Sie auch auf die Getränke, die Sie täglich konsumieren. Am besten ist immer reines Wasser, wenn Sie aber ein Fan von Geschmack sind, ist die günstigste Variante das Beimischen von etwas Fruchtsaft. Dieser hat zwar einiges an Kalorien, doch sind solch selbst gemixte Schorlen den Süßstoff-Bomben definitiv zu bevorzugen. Nach dem Verzehr von Süßstoffen werden Sie hungrig, Ihr Körper lässt sich nicht mit 0-Kalorien-Zucker veräppeln. Ernährungsumstellung ist ein breit gefächertes Thema, das Ihnen mit Sicherheit viele verbesserungswürdige kleine Punkte liefert, die Ihnen bis dato gar nicht aufgefallen sind.

 
Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Ernährung

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2 Reaktionen zu “Ernährungsumstellung zum Abnehmen”
  1.  Sophie am 20. September 2010:

    Ganz wichtiger Tipp, das mit dem Ernährungsberater. Es gibt ja inzwischen doch einige.

    Ich fand es sehr angenehm, mal mit jemandem zu sprechen, der mit all meine Fragen beantworten konnte, als ich vor ca. 1 Jahr meine Ernährung umgstellt habe. Gerade auch, was die “kleinen Sünden” betrifft, bei denen ich immer sehr streng mit mir selbst gewesen war:-)

  2.  Sporty Girl am 20. September 2010:

    @Sophie: Ich habe ja selbst auch die “Ernährungstrainer B-Lizenz” und kann Dir da nur zustimmen. Gerade was die Strenge zu sich selbst betrifft, geht das oft nach hinten los. Kleine Sünden sollten definitiv mit eingebaut werden ;-)

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