Wer steht nicht hin und wieder mal auf ein Leckerchen aus der Pommesschiede? Ein gelegentlicher Abstecher in den Burger Brater soll aber auch nicht angeprangert werden. Nur wenn unser heiß geliebtes Fast Food durch die Werbung auch noch als “gesunde Ernährung” deklariert wird, geht es definitiv einen Schritt zu weit, denn unterm Strich gesehen sind die Inhaltsstoffe in ihrer Gemeinsamkeit gesehen nicht sonderlich gesundheitsförderlich.
Das Aufpeppen mit Salat, Obst und Cocktails macht die Ernährung mit Softdrinks und Burgern nur akzeptabler, keinesfalls gesund und ausgewogen. Das Gemeine an diesem Essen ist beispielsweise, dass es überdurchschnittlich viel Zucker enthält. Der ist zum einen – wie wir alle schon vom Schulzahnarzt wissen – für unsere Zähne Gift. Aber auch nachdem er seine Säure in den Zähnen zur Kariesbakterienernährung hinterlassen hat, stellt er noch einiges mehr im Körper an.
Viel Zucker und Weißmehl – ja, auch das Burger Brötchen – bewirken eine hohe Insulinausschüttung. Na und, könnte jetzt der Fast Food Fan sagen. Weniger gut ist, dass durch Industriezucker und leere Kohlenhydrate der Blutzuckerspiegel sehr schnell in schwindelnde Höhen getrieben wird, dadurch extrem viel Insulin ausgeschüttet wird, damit dieser Zucker schnell abgebaut werden kann.
Durch das viele Insulin findet aber nun eine Unterzuckerung statt und die lässt unser Gehirn “Hunger” schreien. Also noch mal zur Theke und ein paar Pommes gegen den Hunger nachlegen. Passiert so was gelegentlich, kann die Bauchspeicheldrüse problemlos ihre Insulinproduktion anpassen. Irgendwann ermüdet sie aber und zum Hüftspeck gesellt sich dann auch noch die Diabetes.
Gleiches gilt übrigens auch für Softdrinks. Auch die geliebten Getränke mit chemischen Süßungsmitteln suggerieren dem Körper: Achtung Zucker – Insulinbedarf! Klar also, dass zur Gewichtszunahme durch hohle Kalorien in Zuckerlimonaden auch vermehrtes Hungergefühl nach Softdrink Genuss auftritt.
Fast Food, egal wie gut es auch schmeckt, sollte einfach nur die Ausnahme sein und nicht die Alternative für eine ausgewogene Ernährung. Besonders in der aktuell etwas stressigeren Zeit, in der wir neben der Arbeit noch so viele andere Dinge zu erledigen haben, sollten wir uns nicht dazu hinreissen lassen, vermehrt auf Burger & Co. auszuweichen und die fehlende Zeit als Ausrede benutzen.
[...] Freunde und Bekannte schreiben aktuell über diese Themen: Ist die Erde eine Kugel? Softdrinks, Burger & Co und deren Folgen [...]
Hi,
ein netter und sehr lesenswerter Artikel. Ich habe es damals als aktiver Fitnesssportler gelernt, dass man bereits durch den Konsum von kühlem/er Wasser/Flüssigkeit von 2-3 Liter am Tag eine Menge an Kalorien verbrennen kann.
Der Stoffwechsel läuft konstant und das kühle Wasser muss vom Körper erst auf die Körpertemperatur gebracht werden, was zur Folge hat, dass der Stoffwechsel wieder zu tun hat und arbeiten muss:-)
Aber ganz gleich, wie man an einer Diät dran ist, hin und wieder sollte man den Körper für die harte Disziplin belohnen und einmal Pommes oder was einem gefällt, essen.
Die Psyche könnte aber unter einer kohlenhydratearmen Ernährung oft leiden. Man fühlt sich einfach down, wenn man sich zu viel einschränkt. Wenn aber jemand es wirklich schafft und zeitlich gesehen, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung während des ganzen Tages zurückgreifen kann, dann sollte man auf Burger und Co. gänzlich verzichten.
Ja, auch eine schlanke Taillie erfordert so ihre eigenen Opfer:-)
GRüsse..
Danke Alex
Ich werde dann wohl gleich noch etwas mehr auf meinen Wasserkonsum achten, der doch leider manchmal etwas zu wünschen übrig lässt.
Du hast auf jeden Fall Recht, dass man sich hin und wieder etwas gönnen soll. Ich habe es schon oft erlebt, dass ich mich zu streng Low Carb ernährte und dann mit allem möglichen Heißhunger dafür belohnt wurde. Dann schon lieber etwas mäßiger und immer mal wieder eine nette Belohnung einbauen, dann klappt das auch mit der Figur
Hi,
also auch ich als etwas Erfahrene vergesse es manchmal, dass man mehr Wasser trinken soll. Habe schon mal gehört, das man wässrig wird, was gar nicht stimmen kann.
Wässrig wird man vll. aber ich sage auch nur vielleicht, wenn man 10 Liter trinken würde und dann noch sehr salzig und fettig essen würde. Aber sind alles Vermutungen.
Daher trank ich im Laufe meiner 8 Jahre im Fitness/Kraftsport immer mindestens 2-3 l Wasser am Tag. Im Sommer wenn man oft ins Schwitzen kommen, sogar viel mehr.
Zu deinem zweiten Absatz sage ich jawohl:-) Letztendlich geht es bei einer Diät nicht um Leben und Tod. Es sei denn man würde wirklich 150 kg wiegen und will dann 20 kg in der Woche abreissen. Das wäre vielleicht lebensgefährlich.
Ich glaube wohl kaum dass jemand zu viel Wasser trinkt, wenn dann dürfte eher das “zu wenig” bei den meisten zutreffen