Aktiv Radfahren für höheren Kalorienverbrauch

Aktiv Radfahren, der Klassiker der Sportarten, bringt Fitness und Kalorienverbrauch in allen Geschwindigkeitsstufen. Schon gelegentlicher Verzicht auf die geliebten vier Räder und der Umstieg zum aktiv Radfahren bringt schnell echte Fitnesserfolge. Dabei muss sich heute niemand mehr mit einem altersschwachen Drahtesel begnügen, der vor Generationen noch das einzige und trotzdem einfache Fortbewegungsmittel für viele war. Der Fachhandel bietet dem Kunden heute ein breit gefächertes Programm an Fahrrädern, und so ist vom Crossbike über das Trinkkingrad und das Citybike bis hin zum Liegerad wirklich alles am Markt erhältlich, was das Herz des Radfahrenden höher schlagen und seinen Kalorienverbrauch steigen lässt.

Radfahren ist nicht nur in Zeiten ständig steigender Benzinpreise eine perfekte Alternative zum Auto. Laut Statistik befinden sich in Deutschland 66 Millionen Fahrräder mehr oder weniger regelmäßig auf den Straßen und Radwegen im Einsatz. Neben den Vorteilen, mit dem Fahrrad nie mehr Parkplatzprobleme zu haben und jede Tankstelle links liegen lassen zu können, hat das Radfahren neben dem erhöhten Kalorienverbrauch auch positive Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit.

Stress wird abgebaut, denn aktiv Radfahren fördert den Abbau von Adrenalin und Cortisol, die als Stresshormone bekannt sind. Auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird positiv beeinflusst, wenn die Pedale in Schwung gebracht werden. Und auch das Selbstbewusstsein zieht positive Effekte aus dem Training mit dem Rad. Abstand vom Alltag ist ein weiterer Pluspunkt, den das Radfahren mit sich bringt. Der Schlaf nach einer ausgiebigen Radtour ist so tief und erholsam wie lange nicht mehr.

Das Herz-Kreislauf-System zieht positive Effekte aus dem Radfahren, da selbst bei Freizeitradfahrern der Ruhepuls von durchschnittlichen 60 bis 70 Schlägen auf 50 bis 60 Schläge reduziert werden kann, wobei das Herzminutenvolumen eine Steigerung erfährt – die Leistung kann von durchschnittlich 16 Litern auf sensationelle 40 Liter steigen. Das bringt auch im Alter und beim späten Einstieg in das Radfahren noch eine positive Beeinflussung des Herzens mit sich.

Wer seiner Lunge Gutes tun möchte, dem sei gesagt, dass aktiv Radfahren das Lungenvolumen erhöhen kann. Eine Weitung der Lungenvenen und Lungenarterien bringt eine bessere Durchblutung des gesamten Körpers mit sich. So wird der Körper mit jedem Atemzug besser mit Sauerstoff versorgt. Eine Verdopplung der Sauerstoffzufuhr durch regelmäßiges Radfahren ist durchaus möglich. Völlig klar, dass auch die Muskulatur beim Radfahren perfekt trainiert wird. Bei konsequentem und regelmäßigem Training bilden sich neue Blutgefäße, die einen erhöhten Sauerstoffbedarf der Muskeln decken. Eine Erhöhung der Mitochondrien bewirkt darüber hinaus eine Verbesserung der Muskelkoordination, des Energiebedarfs und damit ergo auch des Kalorienverbrauchs.

Die Belastung von Knochen und Gelenken ist beim aktiv Radfahren sehr gering. Das Körpergewicht wird vom Sattel getragen und die Entlastung der Knie ist somit bei gleichzeitigem Training der Muskulatur optimal. Auch wer an Arthrose leidet, kann das Radfahren für sich entdecken. Durch die Bewegung auf dem Rad ohne jegliche Belastung wird die Flüssigkeitszufuhr der Gelenke erhöht und die Schmierung der Gelenke deutlich verbessert. Die regelmäßige und runde Bewegung beim Radfahren wirkt sich sehr positiv auf Bänder und Sehen aus, die ruckartige Bewegungen ja nicht so sehr mögen. Das Immunsystem wird vor allem bei einem Training mit niedriger Intensität gestärkt, was sich gerade in der nassen und kalten Jahreszeit dann positiv auswirkt. Einzig wer Probleme mit der Lendenwirbelsäule hat, sollte seinen Arzt befragen, ob für ihn das Radfahren geeignet ist, denn vor allem das längere Sitzen auf dem Rad belastet den unteren Rückenbereich.

Nicht zuletzt rückt aktiv Radfahren auch den Pfunden auf den Leib, denn in einer Stunde weist der Körper bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von gerade einmal 20 km/h einen Kalorienverbrauch von rund 500 Kalorien auf. Und auch die Fettverbrennung kann bei so bei regelmäßigem Radfahren im Ausdauerbereich gesteigert werden.

Je nach Geschmack und Fahrstil sind gute Räder ab etwa 400 Euro erhältlich. Soll es das Crossbike oder lieber das klassische Rennrad sein, das dann bei rund 800 Euro liegt? Oder doch lieber das Trekkingrad oder Citybike ab 500 Euro, das auch eine Einkaufstour meistert? Wer schon ein Rad besitzt, sollte es einfach rausholen und sich darauf schwingen. Das kostet nichts, bringt dem Körper jede Menge positiver Effekte und schädigt die Umwelt nicht.

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Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

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3 Reaktionen zu “Aktiv Radfahren für höheren Kalorienverbrauch”
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  1.  Werbung | Pumi – Blog, am 13. Juni 2009:

    [...] (Sport Fitness Blog). [...]

  1.  Serien-Load.de am 14. Juni 2009:

    Das mit den Fahrrädern ab 400 Euro – sei mal dahin gestellt. Sicher gitb es welche in dieser Preisklasse… aber die Qualität dürfte dann eher (meriner ERfahrung nach) sehr bescheiden sein.

    Lieber da dann nen paar Scheine mehr auf den Tisch legen und mehr Spass am radeln haben!

  2.  Sporty Girl am 15. Juni 2009:

    Mein Trekkingrad war sogar noch um etwas günstiger und hat eine ziemlich gute Qualität. Ich habe ein “Ausstellungsstück” mit ein paar wenigen Lackkratzern, das deswegen fast zum halben Preis zu haben war ;-)

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