Gesund Trainieren vermeidet sportliches Fehlverhalten

Wer trainiert sollte einige Dinge beachten, ansonsten kann der Wunsch nach mehr Fitness sehr schnell beim Arzt enden. Vor Verletzungen und sportlichem Fehlverhalten ist niemand geschützt, tägliche Meldungen beweisen das – sogar Sportler die ihr Geld damit verdienen, zerren sich Muskeln. Das Risiko ist kleiner als vermutet, wenn einige Regeln für gesundes Training beachtet werden.

Wer seinen inneren Schweinehund überwunden hat, geht meist euphorisch an das Trainieren heran. Im ersten Eifer werden sich zum Beispiel die Inline-Skates gekauft, danach werden sofort zwei Stunden hartes Training absolviert. Das Ergebnis ist bestenfalls ein schmerzhafter Muskelkater. Alles nur, weil Aufwärmen keinen Spaß macht und sich auch hartnäckig das Gerücht hält, es sei überflüssig.

Normales Gehen beansprucht Bänder und Muskeln weniger, bei schnellen Bewegungen müssen diese aber viel schneller reagieren, auch abrupte Bewegungen ausführen. Ein vernünftiges Aufwärmtraining bereitet den Körper ideal auf das gesunde Trainieren vor. Nebenbei setzt auch schon beim Aufwärmen der Kalorienverbrauch ein. Es stimmt nämlich nicht, dass dies erst nach 20 Minuten der Fall ist. Ansonsten würden im normalen Tagesablauf auch keine Kalorien verbrannt werden. Nach dem Trainieren sollten Abkühlung und Stretching Übungen auf dem Programm stehen. Dabei entspannen Sie die beanspruchte Muskulatur und bieten einen schönen Trainingsausklang.

Wer eine Trainingseinheit ausfallen lassen muss, sollte das Versäumte nicht nachholen. “Dann mache ich beim nächsten Mal das doppelte” ist genauso unsinnig wie zwei Tabletten auf einmal zu nehmen, weil eine vergessen wurden. Die körperliche Fitness ist etwas Schönes und Erstrebenswertes und vor allem das Ergebnis von regelmäßigem Trainieren. Die Betonung liebt dabei auf der Regelmäßigkeit. Unwahl ist in diesem Zusammenhang, dass nur einmal in der Woche trainieren nichts bringt – es steigert die Kondition, wenn es regelmäßig durchgeführt wird.

Schmerzen sind immer Alarmzeichen. Wahrscheinlich wird der Körper beim Trainieren überfordert, oder die Übungen werden falsch ausgeführt. Auch eine falsche Körperhaltung ist problematisch und führt in den meisten Fällen zu Schmerzen. Beim Nordic Walking zum Beispiel muss der Rücken gerade sein. Die Stöcke dienen dem Bewegungsfluss, der durch eine gebeugte Körperhaltung steif und abgehackt wird. Dadurch werden die Muskeln und Gelenke falsch belastet.

Niemand will täglich Eintopf, ebenso will niemand immer dasselbe Programm beim Sport abspulen. Spaß und Abwechslung sind wichtig, damit die Motivation nicht irgendwann flöten geht. Probieren Sie einfach auch einmal etwas Neues aus, wie zum Beispiel Thai Bo oder Capoeira. Es macht Spaß und spricht andere Muskelgruppen an. Wechselnde Bewegungsabläufe fördern die Fitness und neue Beanspruchungen formen die Figur weitaus mehr als immer nur der gleiche Trott.

Die ersten Trainingsmonate sollten, davon abhängig ob jemand trainiert ist oder seit Jahren keinen Sport mehr getrieben hat, der Kondition vorbehalten sein. Durch langsames und regelmäßiges Training wird der Körper an den Sport gewöhnt und die Kondition aufgebaut. Empfehlenswert sind Aerobic, Joggen und Nordic Walking. Beim Joggen werden die Gelenke zwar etwas mehr belastet, doch wird gleichermaßen deren Funktionalität verbessert. Nur wer stark übergewichtig ist oder noch nie sportlich aktiv war, sollte zur langsameren Gewöhnung an die Belastung lieber mit Nordic Walking beginnen.

Oftmals lautet die sportliche Motivation “abnehmen”. Nur sollten sie dabei nicht das Essen weglassen. Dass nach dem Sport für zwei Stunden nichts gegessen werden soll, ist purer Unfug. Direkt nach dem Sport ist der Körper noch auf einen erhöhten Kalorienverbrauch eingestellt. Er verbrennt die zugeführten Kalorien, so dass eine gesunde und kalorienarme Portion ohne weiteres genossen werden kann – es macht das Training nicht nutzlos. Beim Abnehmen kommt es auf die Kalorienbilanz an. Nur wer mehr Energie verbraucht als er zu sich nimmt, kann sein Gewicht reduzieren.

In diesem Sinn sollten Sie sich auch vor Augen führen, dass niemand zwischen Weihnachten und Silvester zunimmt, sondern immer zwischen Silvester und Weihnachten zugenommen wird!

 
Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

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4 Reaktionen zu “Gesund Trainieren vermeidet sportliches Fehlverhalten”
  1.  Blokster Blogger am 3. Juli 2009:

    “Alles nur, weil Aufwärmen keinen Spaß macht und sich auch hartnäckig das Gerücht hält, es sei überflüssig. ”

    Stimmt… aber es ist immer eine Sache, was man perönlich selber als “Aufwärmen”erachtet. Denn der eine brauch eben seine 20 MInuten, der andere macht nur nen paar Klimmzüge und ist warm …

  2.  Sporty Girl am 5. Juli 2009:

    Das stimmt definitiv, man muss sich ja nicht eine halbe Ewigkeit mit dem Aufwärmen Zeit lassen. Oftmals ist es auch ausreichend die entsprechende Sportart in den ersten 5 bis 10 Minuten langsam angehen zu lassen und immer leicht zu steigern ;-)

  3.  BioGirl am 6. Juli 2009:

    Das ist ein großer Trost, dass die Kalorien nicht erst nach 20 Minuten verbrannt werden. Diese Meinung ist aber weit verbreitet, dass man erst nach 30 Minuten Fett verbrennt und erst dann abnehmen kann – schrecklich!

  4.  Sporty Girl am 7. Juli 2009:

    Ja leider ist diese Meinung wirklich weit verbreitet. Ein absolutes Ammenmärchen ;-)

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