Muskelaufbau ist nicht gleich Muskelaufbau

Muskelaufbau ist nicht gleich Muskelaufbau. Natürlich geht es darum, welches Ziel angestrebt wird. Auch die körperliche Verfassung spielt eine nicht unerhebliche Rolle und hat Einfluss auf das “Wie”. Für Männer bedeutet Muskelaufbau zudem meist etwas anderes als für Frauen. Es ist ja auch nicht so, dass jeder Mann aussehen möchte wie “Arnold II” oder als Türsteher sich die passende Berufsfigur zulegen muss. Aber es gibt sie doch, Männer die einen extremen Muskelaufbau zelebrieren, ihren dann gestählten, braun glänzenden Body auf Wettbewerben präsentieren und auf den Sieg hoffen.

Selbst manche Frauen trainieren für den Wettbewerb. Allerdings wird keine Frau die Muskelmasse des austrainierten Mannes erreichen, sondern eher “nur” einen sehr stark definierten Körper erzielen.

Der Muskelaufbau erfolgt durch häufiges, fast tägliches intensives Krafttraining bzw. Bodybuilding im Studio gekoppelt mit der richtigen Ernährung. Für so Manche(n) wurde der Muskelaufbau schon zum Fetisch, aber trotzdem heiligt der Zweck nicht alle Mittel. Unschön und sogar gefährlich wird es, wenn Anabolika zum Einsatz kommen, Finger weg davon!

Sowohl Männlein als auch Weiblein nutzen den Muskelaufbau für den Kampf gegen das Gewicht. Eine reine Diät strebt nur den Fettabbau an, vernachlässigt dabei aber die Muskulatur. Eine vernünftige Ernährungsumstellung in Verbindung mit körperlicher Betätigung, sprich Sport, sorgt hingegen für Fettabbau bei gleichzeitigem Muskelaufbau. Außerdem fühlt man sich gleich viel mehr fit und oft genug steigert sich gleichzeitig das Selbstvertrauen mit den zunehmenden Erfolgen. Eine etwas muskulösere Silhouette ist nicht nur für den Fernsehsessel-Sportler mit Biermuskel erstrebenswert, auch das so genannte schmale Handtuch gewinnt so an Selbstbewusstsein.

Bei den meisten Frauen spielt zusätzlich der Gedanke mit, dass der Muskelaufbau auch für eine straffere Haut und eine Reduzierung der gefürchteten Orangenhaut sorgt. Geeignete Methoden sind hierfür unter anderem intensives Fitnesstraining, Schwimmen, Joggen und alles was sonst noch schweißtreibend ist. Genutzt werden inzwischen auch Muskel-Stimulatoren zum Muskelaufbau, sei es mittels Schwachstrom-Impulsen oder Vibration. Derartige Geräte werden im Übrigen auch zu therapeutischen Zwecken beim Muskelaufbau zum Beispiel nach Unfällen oder längerer Bettlägerigkeit genutzt.

Aber auch ältere Menschen haben bzw. sollten Interesse am Muskelaufbau haben. Muskelaufbau kann und muss im Prinzip von jedem betrieben werden, schon allein um einem Muskelabbau entgegen zu wirken. Notfalls muss auch mal eine helfende Hand beim Training eingreifen und mitarbeiten. So verliert auch das Schreckgespenst Osteoporose seine Macht.

Muskelaufbau kann im stillen Kämmerlein betrieben werden, aber auch durchaus mit Freunden, im Verein oder im Fitness-Studio. Gemeinsam macht der Muskelaufbau sicherlich mehr Spaß und manchmal ergibt sich auch die Gelegenheit für einen kleinen Flirt.

 
Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

Trackback URL: http://www.energytrend.de/blog/fitnesstraining/muskelaufbau-ist-nicht-gleich-muskelaufbau.html/trackback/
Ähnliche Beiträge:
↑ Ganz nach oben springen ↑
10 Reaktionen zu “Muskelaufbau ist nicht gleich Muskelaufbau”
  1.  Kaddi am 4. Mai 2010:

    Ohje, was Abnehmen ohne Sport oder eben Muskelaufbau anrichten kann, hat man gestern wieder schön auf RTL2 gesehen-einfach nur runtergehungert hatse sich… igitt. Eine schöne athletische Figur ist allemal hübscher als dieses abgemagerte, kranke. Und so schwer ist es auch nicht, entsprechende Formen zu erhalten. LG Kaddi

  2.  Sporty Girl am 4. Mai 2010:

    @Kaddi: Gesehen habe ich das gestern nicht, aber ich kann mir schon vorstellen wie das aussieht *schrecklich* :-(

  3.  Kaddi am 4. Mai 2010:

    Ja, die Frau war auch nicht wirklich glücklich, bei einer Ganzkörperstraffung wurden ihr 3 Kilo Haut entfernt. Sie hat einfach viel zu schnell Fett- und Muskelmasse abgebaut mit Kaffee und Zigaretten. Das war definitiv ungesund-wozu gibts RTL2? Die habens gerichtet. LG Kaddi

  4.  Sporty Girl am 5. Mai 2010:

    @Kaddi: Schüttel, sie kann man so “blauäugig” sein? 3 Kilo Haut… das gibt ne schöne dicke Narbe…

  5.  Kaddi am 5. Mai 2010:

    Aber das Ergebnis war schon beeindruckend, was die plastische Chirurgie so kann… Sie wog wohl mal 120 Kilo und hat sich halbiert. Der Hammer. Und ich denke, dass dies wohl in der Zukunft normal sein wird-unters Messer statt Sport und gesunde Ernährung. LG Kaddi

  6.  Sporty Girl am 5. Mai 2010:

    Wenn man das Geld dazu hat. Solche Operationen sind ja nicht gerade günstig. Ich würde ja auch eine Nummer größere Möp… und ne Runde weniger Fett am Körper nehmen, wenn ich ein paar Wünsche frei hätte. Das kostet aber gut nen Kleinwagen ;-) also leb ich mit meiner Oberweite und den hartnäckigen Pölsterchen.

  7.  Kaddi am 5. Mai 2010:

    Du sagst es. Hihi… Ich glaube nach wie vor an die Macht des Sports, auch wenn es für mich im Moment eine große Überwindung ist. Ich hab noch nicht aufgegeben. LG Kaddi

  8.  Sporty Girl am 6. Mai 2010:

    Alles schafft der Sport auch nicht. Es gibt z.B. so ein paar hartnäckige Stellen mit Pölsterchen, da kommste einfach nicht ran. Entweder damit leben oder absaugen. Ich lebe damit. Und größere Möp… kann der Sport auch nicht verleihen *lacht*. Trotzdem bin ich natürlich auch sehr für den Sport, ist klar. Nur ist er halt auch kein Allheil-Wundermittel.

  9.  Kaddi am 6. Mai 2010:

    Na das erzähl mal meinem Fitnessverein. Erwähnte ich schon, dass ich mich da so demotiviert fühle, dass ich im Moment lieber zu Hause ein Crossover an Sportarten betreibe? LG Kaddi

  10.  Sporty Girl am 7. Mai 2010:

    @Kaddi: Bei dem Wetter sind wir wohl alle etwas demotiviert ;-)
    Wobei ich grundsätzlich auch lieber zu Hause trainiere als im einem Verein etc.

Einen Kommentar dazu schreiben:

Bitte beachtet die Datenschutzhinweise.
Spam Kommentare, Werbung oder Keywords als Name werden gelöscht oder editiert!

Kommentare abonnieren ohne selbst einen Kommentar abzugeben: