Pilates Übungen trainieren in kurzer Zeit straff

Wer die Figur formen möchte, ist bestimmt schon über zahlreiche Übungen gestolpert, die einen perfekten und straffen Körper versprechen. So schweißtreibend die Übungen manchmal auch sind, leider ist der Nachteil dieser Übungen oft, dass sie sich auf wenige Problemzonen wie Bauch oder Po festlegen und andere Bereiche auslassen. Ziel einer jeden körperbewussten Person ist aber die insgesamt straffe und schlanke und somit eben schöne Figur. Pilates kann hier die Lösung sein, denn dieses Programm ist ganzheitlich ausgelegt und bringt dabei allen Muskelpartien des Körpers Trainingseffekte.

Die Pilates Übungen bauen in einigen Bereichen auf dem klassischen asiatischen Yoga auf und sind durch unterschiedliche Prominente wie Madonna oder Liz Hurley in den letzten Jahren sehr bekannt geworden. Viele dieser Promis trainieren ihren Körper nämlich mit Pilates Übungen, das früher als Contrology bezeichnet wurde, weil große Konzentration zur perfekten Ausführung der Übungen erforderlich ist. Ein deutschstämmiger Amerikaner, nämlich Joseph Hubert Pilates, hat das Programm aufgrund seiner eigenen gesundheitlichen Probleme erdacht.

Im Jahr 1880 in der Nähe von Düsseldorf geboren, musste Herr Pilates sich schon in der Kindheit mit Asthma und Rachitis herumschlagen. Mit zehn Jahren schließlich startete er ein sanftes gymnastisches Programm, um seinen sehr schwachen Körper etwas zu kräftigen. Im Laufe der Jahre baute er eine starke Muskulatur auf, die seinen Körper gut stützte. Mit 32 Jahren war Pilates schließlich so gut in körperlicher Form, dass er nach England auswanderte und als Trainer für Boxen und Ringen aktiv war.

Der Erste Weltkrieg führte Pilates nach Deutschland, wo er in seiner Kriegsgefangenschaft seine Übungen verfeinerte, sich mit Yoga und Thai-Chi und anderen Sportarten beschäftigte. Seinen Mitgefangenen vermittelte er seine Kenntnisse und ließ sie die Betten als Trainingsgeräte mit einbeziehen. Im Jahr 1923 wanderte Pilates schließlich nach Amerika aus und eröffnete sein erstes Studio, im dem er die Pilates Übungen lehrte. In kurzer Zeit sprach sich sein Studio und die neue Sportart als Geheimtipp unter Stars und Sternchen herum und nach weiteren Verfeinerungen der Übungen war schließlich die so genannte Pilates-Methode geboren. Pilates starb im Jahr 1967 im hohen Alter von 87 Jahren und verfügte bis zum letzten Atemzug über einen perfekt durchtrainierten Körper, den er auch gern öffentlich präsentierte.

Mit den Pilates Übungen werden auch die tiefliegenden Muskelgruppen intensiv trainiert. Das regelmäßige Training bewirkt schließlich ein regelrechtes Muskelkorsett, das dann nicht nur die straffe Bauchdecke, sondern eine insgesamt gute Haltung – gleich einem Tänzer – mit sich bringt. Grund dafür ist die ganzheitlich trainierte Muskulatur, die den Körper nun perfekt stützen kann.

Auch wenn die Pilates Übungen auf den ersten Blick sehr leicht aussehen, haben sie es wirklich in sich und müssen konzentriert und korrekt ausgeführt werden. Pilates behauptete von seiner Trainingsmethode, dass sie schon nach 10 Übungsstunden Unterschiede spüren lassen, nach 20 Stunden Unterschiede zeigen und nach 30 Stunden einen neuen Körper mit sich bringt.

 

 
Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

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4 Reaktionen zu “Pilates Übungen trainieren in kurzer Zeit straff”
  1.  Kaddi am 20. Juni 2009:

    Ich war endlich seit vier Jahren wieder in meinem Fitnessstudio-und siehe da, es wird Pilates angeboten und mir erst mal davon abgeraten-es würde zu schwierig für mich sein. Bin ja richtig untrainiert. Aber der Muskelkater nach meinem Workout hat sich trotzdem in Grenzen gehalten und ich hoffe, dass ich jetzt wieder regelmässig gehen kann. LG Kaddi

  2.  Sporty Girl am 21. Juni 2009:

    Ich drück Dir mal die Däumchen, dass Du dann bald auch Pilates in Angriff nehmen kannst, falls es Dir gefällt. Mir persönlich ist das für dauerhaftes Training etwas zu ruhig, ich stehe mehr auf Training, bei dem einen die Beats richtig um die Ohren krachen. Aber das ist ja bekanntlich alles Geschmackssache ;-)

  3.  Kaddi am 21. Juni 2009:

    Das seh ich genauso, weil ich bei solchen Konzentrationsübungen immer tierisch lachen muss und mir dann immer den Unmut der anderen Teilnehmer zuziehe. Wenn ich allerdings beim Fitness mitgemacht habe, bin ich oft aus dem Takt gekommen und da hätteste mal einige Damen erleben müssen-die haben mich angekuckt wie Sandy den Boris. LG Kaddi

  4.  Sporty Girl am 22. Juni 2009:

    Ich muss zwar nicht lachen, laufe aber der Gefahr bei zu ruhigen Übungen, wenn dann auch noch ruhig Musik läuft, einzuschlafen. *Schnarchen* kommt bei den anderen Teilnehmern auch nicht so gut an ;-)

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