Mit der Nulldiät ist der Diätfrust vorprogrammiert

Bei der Nulldiät wird keine feste Nahrung aufgenommen und die Nulldiät verzichtet auch auf die Kalorienaufnahme aus Getränken. Wie sich bereits aus dem Begriff Nulldiät ableiten lässt, zeichnet sich diese Diätform dadurch aus, dass 0 Kalorien zu sich genommen werden. Im Vordergrund bei der Nulldiät steht das Trinken von 3 bis 4 Litern Wasser oder ungesüßtem Tee.

Die durch die fehlende Ernährung mangelnden Nährstoffe sollen allenfalls durch die Einnahme von Nahrungs-ergänzungsmitteln ausgeglichen werden.

Das Prinzip dabei ist denkbar einfach: Durch die fehlende Zufuhr soll der Körper nach einigen Tagen auf seine Reserven zurückgreifen.

Der Irrglaube, dass mit der Nulldiät am schnellsten und einfachsten abgenommen wird, ist weit verbreitet. Erst quälen sich die Anwender durch den Hunger und am Ende ist der Diätfrust vorprogrammiert.

Auch die Gewichtsabnahme ist bei weitem nicht so drastisch wie viele glauben. Der Körper reduziert bei der Nulldiät sehr schnell seinen Stoffwechsel ab auf das absolute Minimum, da er das Leben erhalten möchte. Dadurch steht der Aufnahme von 0 Kalorien innerhalb von kürzester Zeit ein äußerst geringer Verbrauch gegenüber.

Diese Form der Gewichtsreduzierung ist höchst ungesund. Der Körper verliert in erster Linie Wasser und Muskulatur. Da auch das Herz ein Muskel ist, kommt es leicht zu Herz-Kreislaufstörungen. Auch Mangelerscheinungen, Müdigkeit und körperliche Schwäche sind Folgen der Nulldiät. Am Ende macht dann der Jojo Effekt das Diätziel zunichte und sorgt für nichts weiter als Diätfrust, weil das Gewicht einige Zeit nach der Nulldiät meist höher ist als das Gewicht vor Beginn der Diät.

 
 Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Diäten Lexikon

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