Bei der Volumetrics Diät wird sich vor allem mit Nahrungsmitteln ernährt, die eine geringe Energiedichte aufweisen, ergot sehr viel Wasser enthalten. Die Namensgeberin der Volumetrics Diät – Barbara Rolls – fand in verschiedenen Laborversuchen heraus, dass nicht die Energiedichte – also der Kaloriengehalt – für die Sättigung entscheidend ist, sondern stattdessen das Volumen der Nahrung die entscheidende Rolle spielt.
Die Theorie von Barbara Rolls ist, dass eine volumenreiche Ernährung mit niedrig kalorischer Nahrung zu einer deutlichen Senkung der gesamten Kalorienzufuhr und somit zur Gewichtsabnahme ohne Hungergefühle führt.
Dieses Prinzip der Volumetrics Diät, die geringe Kaloriendichte, wird in Deutschland bereits seit langem zur Behandlung von Diabetes und Vorbeugung von Übergewicht angewandt und stellt somit keine neue Erkenntnis dar.
Die Berechnung der Energiedichte eines Nahrungsmittels ist recht einfach. Fett wird mit 9 kcal pro Gramm veranschlagt, Alkohol führt dem Körper 7 kcal pro Gramm zu, Eiweiß und Kohlenhydrate versorgen den Körper mit 4 kcal pro Gramm. Wasser hat keinen Brennwert.
Somit führen Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse oder andere stark wasserhaltige Lebensmittel dem Körper durch einen geringen Anteil an Kohlenhydraten und Eiweiß wenig Brennstoff zu. Hohe Energiedichte bieten dem Körper dagegen Nahrungsmittel mit einem hohen Kohlenhydrat-, Fett- oder Zuckeranteil bei geringem Wasseranteil.
Mediziner empfehlen generell eine Ernährungsweise nach dem Volumetrics Prinzip mit viel Obst und Gemüse, die bei einer geplanten Gewichtsabnahme auch mit der Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme einhergehen sollte. Die Gewichtsreduzierung allein durch die Senkung der Gesamtenergiedichte der Nahrung ist wissenschaftlich widerlegt, da z.B. eine Pizza auch durch Ergänzung mit Tomatensalat ihre Kalorienzahl nicht reduziert.
Vielen Dank für den sehr guten Artikel und die ausführliche Erläuterung der Volumetrics Diät.