Fettreduktion – Fettarme Ernährung gegen Übergewicht

Die Fettreduktion bedeutet “wenig Fett” und meint damit die fettarme Ernährung. Der Fettanteil in der Nahrung soll herabgesetzt werden, da der Grund des Übergewichts in erster Linie an dem konsumorientierten Verhalten und damit an einem übermäßigen Verzehr von Nahrungsfetten liegen soll. Eine Fettreduktion scheint daher sinnvoll, wenn der Fettgehalt der Ernährung bislang sehr hoch war.

Um das gesamte im Durchschnitt verzehrte Nahrungsfett zu verbrennen, müsste der Mensch viel Sport treiben. Da unsere Gesellschaft neben der Konsumorientierung aber auch zu Bewegungsfaulheit neigt, kann die aufgenommene Kalorienmenge vom Körper nicht in Gänze verbraucht werden und führt daher zur stetigen Gewichtszunahme.

Dieser Effekt nennt sich auch positive Energiebilanz. Die fettarme Ernährung soll den Energiehaushalt durch die Verzehr von maximal 30% Fett in der Nahrung ausgleichen. Bereits seit vielen Jahren wird diese These von Ernährungsexperten vertreten und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine ausgewogene Mischkost mit dem oben genannten geringeren Fettanteil, also die Fettreduktion.

Verbote kennt die fettarme Ernährung nicht, sie rät aber vom Verzehr von Fast Food und Fertiggerichten aufgrund des meist hohen Fettgehalts ab. Auch die Zubereitung der Speisen spielt bei der Fettreduktion eine Rolle und kann je nachdem den Fettgehalt entweder drastisch senken oder erhöhen. So können Pommes beispielsweise anstatt in der Friteuse in der Mikrowelle oder im Backofen zubereitet werden, womit sich das enthaltene Fett reduzieren lässt.

Kritiker weisen darauf hin, dass wenn der Fettgehalt dauerhaft auf weniger als 20% der täglich zugeführten Kalorienmenge reduziert werden sollte, Mangelerscheinungen die Folge sein können. Neuere Studien weisen darauf hin, dass die Fettreduktion, also die fettarme Ernährung, das Übergewicht nicht unbedingt beseitigen kann, denn es wird mittlerweile angenommen, dass nicht der Fettgehalt in der Ernährung, sondern die Kohlenhydrate die Wurzel des Übels sein könnten. Anstatt “Fett macht Fett” mit dem Ergebnis Fettreduktion, könnte es zukünftig irgendwann mal heißen “Kohlenhydrate machen dick”.

Wer sich der fettarmen Ernährung verschrieben hat, sollte demnach ein Augenmerk auf seine diesbezüglichen Ergebnisse haben und sich den neuen Theorien zumindest beobachtend zuwenden. Zur nachhaltigen Fettreduktion gehört einfach mehr, als nur die Nahrungsfette in der Ernährung zu reduzieren. Wer sich bis dato sehr fettreich ernährt, für den kann die fettarme Ernährung tatsächlich einen Gewinn darstellen. Wer aber bereits eine moderate Fettzufuhr in seiner Ernährung aufweist und trotzdem noch Probleme mit seinem Körperfett hat, für den könnte die kohlenhydratarme Ernährung für die Fettreduktion ausschlaggebend sein. Sport darf dabei natürlich nicht vergessen werden.

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Der Pumi – Blog zeigt unter dem Titel Ist doch Wurst eine Bild einer äußerst witzigen Wurstwerbung. So ähnlich könnte es in unserer Fettzellen Landschaft aussehen, wenn die nicht gerade fettarme Wurst sich einnistet.

 

 
 Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Ernährung

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