Aerobic Fitness ist in der Gruppe beliebt

Aerobic ist geprägt von Individualität und großer Vielfalt. In fast allen Fitnessstudios sowie auch bei der VHS und in Vereinen werden die verschiedensten Aerobic Fitness Gruppentrainings angeboten. Abwechslungsreiches Fitnesstraining, das die Fettverbrennung, die allgemeine Fitness sowie auch die Koordination und die Ausdauer ankurbelt steht dabei im Vordergrund der Motivation, der in erster Linie weiblichen Aerobic Fans. Zu fetziger Musik werden Cha Cha, Jumping Jack, Grapevine, Step Touch, Mambo – oder wie sie sonst noch alle heißen mögen – Aerobic Fitness Schritte mit Elan und Spaß durchgeführt.

Aerobic gibt es in den verschiedensten Belastungsstufen. Wer schweißhungrig auf viel Bewegung und Action steht, für den sind Tae Bo und Fatburner Aerobic Fitness genau das Richtige. Wer es stattdessen richtig ruhig bevorzugt sollte sich mit Stretching, Pilates, Yoga oder Qi Gong vergnügen. Dazwischen stehen sämtliche anderen Aerobic Gruppentrainings, angefangen von den Aerobic Classics, über die Dance Aerobic bis hin zum Fitness Aerobic Cocktail.

Nun etwas zur Geschichte, auf die Aerobic Fitness zurückblicken kann. Wie bei so vielen anderen Trendsportarten auch, ahnte bei der Einführung von Aerobic kein Mensch, zu was für einem Boom sich dieses Ausdauertraining entwickeln würde. Der Vater hinter Aerobic heißt Dr. Kenneth Cooper. Er veröffentlichte 1976 ein Buch mit dem Titel “Aerobics”. Dieses fasste seine Forschungen zur Wirkung des aeroben Ausdauertrainings auf das Herz-Kreislauf-System zusammen. Der Begriff aerobes Training steht für einen auf Sauerstoff basierenden Energiestoffwechsel. Damit brachte Dr. Cooper den Aerobic Stein ins Rollen, denn findige Trainer, allen voran Judy Sheppard und Jane Fonda, nahmen dieses Ausdauertraining gern in ihr Gymnastikprogramm auf.

Jane Fonda könnte aber eigentlich auch als Mutter von Aerobic Fitness bezeichnet werden. 1982 eröffnete die Schauspielerin in San Fransisco zwei Aerobic Studios. Wie es auch nicht selten anders ist, fasste Europa den amerikanischen Trend auf und führte Aerobic auch bei uns ein. So wurde Aerobic schnell zu einem heiß begehrten Thema, jeder wollte mitmachen beim neuen Trend. In vielen Fitnessstudios sprossen die Aerobic Fitness Kurse wie Pilze aus dem Erdreich. Natürlich gab es dann auch gleich eine stylisch passende Mode für den Fitnesstrend: Bein-, Stirn und Schweißbänder für das Handgelenk sowie der traditionelle schwarze Anzug.

So schaffte Aerobic was noch keiner Sportart vorher gelang: Auf einmal stürmten die Damen der Schöpfung in die Fitnesstempel, die zuvor fast ausschließlich eine Männerdomäne waren. So mauserten sich die Fitnessstudios sehr schnell, denn auch die Frauen sollten sich wohl fühlen und vor allem wieder kommen. Rückblickend war wohl Aerobic Fitness dafür verantwortlich, dass wir heute kaum noch Muckibuden haben, sondern sich das moderne Fitnessstudio für Mann und Frau entwickelte.

Jedem Boom folgen natürlich Kritiker, die immer etwas daran auszusetzen finden. Im Fall von Aerobic waren das Verletzungen, die bekannt wurden. Dadurch reduzierte sich das Interesse an Aerobic Fitness, es wurde schon fast zu Grabe getragen. Aber Anfang der Neunziger Jahre erlebte auch Aerobic einen neuen, bis heute anhaltenden Aufschwung. Gesünder und besser organisiert wurden die Aerobic Programme modifiziert und auf den neuesten sportwissenschaftlichen Stand gebracht. Ein Meilenstein in der Geschichte von Aerobic Fitness sind die ersten Weltmeisterschaften, die im Jahre 1988 in San Diego statt fanden.

Das Aerobic Fitness von Heute ist geprägt von Individualität und Vielfalt. Die vielen unterschiedlichen angebotenen Aerobic Gruppenprogramme lassen fast eine jede Frau das für Sie richtige Aerobic Fitness Training finden, bei dem Sie sich mehr oder weniger, ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend, sportlich verausgaben kann. Haben auch Sie Lust darauf bekommen, Aerobic mal auszuprobieren? Wenn Sie nicht Mitglied in einem Fitnessstudio oder Verein sind, nehmen Sie einfach mal das nächste VHS Programm zur Hand. Happy Aerobics!

 
 Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

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6 Reaktionen zu “Aerobic Fitness ist in der Gruppe beliebt”
  1.  Kaddi am 8. Juni 2009:

    So ein Haus- und Hoffitnessverein ist Gold wert. Wenn man erst mal den richtigen hat, dann ist der Sport schon fast Nebensache… Ich liebe meinen Fitnessclub Rausch, ein kleines Familienunternehmen in Semlin im Havelland. Die ganze Atmosphäre läd gerade unsportliche Leute ein und begeistert, immer wieder dabei zu sein. Das schöne ist, wenn ich es schaffe, einmal die Woche mich da zu quälen, sagen wir so 6-8 Wochen, kann ich essen, was ich will-ich nehm trotzdem ab. LG Kaddi

  2.  Sporty Girl am 8. Juni 2009:

    @Kaddi: Wirklich super, dass es bei Euch so was tolles gibt. Da beneide ich Dich wirklich drum. Bei uns sind das oft so “Schicki-Micki”-Buden, wo man gleich am Eingang fast wieder umdreht. Bis dato habe ich noch in jedem Fitnessclub für’s nicht hingehen bezahlt, weil es mir nach ein paar Wochen echt zu blöd geworden ist. Nicht vom Sport gesehen, sondern von den Leuten dort. Entweder lauter eingebildete Schnepfen *sorry*, die einen nur von oben bis unten mustern und sich dann umdrehen und miteinander über Dich ablästern, oder solche angestammte Gemeinschaften, in der Neue eh keine Chance haben. Da kann ich besser alleine zu Hause auf meinen Geräten trainieren, die ich mir statt der teuren Gebühr angeschafft habe ;-)

  3.  Kaddi am 8. Juni 2009:

    He, manchmal habe ich das Gefühl, Dich zu kennen, Du beschreibst haargenau die Buden, die ich niemals besuchen würde… Schickimicki ist das richtige Wort-sehen und gesehen werden. Am besten aufm Fahrrad noch mal nachschminken. So ganz ohne kommt mein Club auch nicht aus, denn manchmal glaub ich, dass die Netten alle arm sind und die Reichen alle unnett. Kann man sicher nicht pauschalisieren, aber warum man Kapitalmasse mit schlechtem Benehmen dekorieren muss, ist mir ein Rätsel. Genau, sie machen zwei Kurse hintereinander, ohne ausser Atem zu kommen und die Begrüßung ist ein kaum sichtbares Nicken. Geredet wird nur untereinander und wehe, Du stehst auf deren Stammplatz… haha… Also die Mädels aus meinem Club sind alle klasse-wir gehen sogar zusammen feiern… LG Kaddi

  4.  Sporty Girl am 8. Juni 2009:

    Mir tun dann einige auch total leid. Da wurde ich immer wieder gemustert und jedes Grämmchen verglichen (wo hat die weniger als ich und wo schneide ich besser ab als die), dass ich das Gefühl von anderen Menschen bei einer solchen Musterungsschau, die ja ständig vorkommt, wirklich nicht nachempfinden möchte. Ich bin relativ gut mit Selbstbewusstsein gesegnet, deswegen gibt es bei mir als Antwort auf eine solche Musterung höchstens einen abwertenden Blick, aber nicht jede(r) kann damit so gut umgehen.
    Da wirste nicht nur nach Geld, sondern auch nach Gewichtsklasse eingeteilt – und sorry, zu solchen Menschen möchte ich auch gar nicht gehören, denn für mich zählt bei anderen Menschen weder deren Aussehen, noch deren Gewicht, noch deren Geld, sondern schlicht und ergreifend ob wir auf der gleichen oder ähnlichen Wellenlinie ticken ;-)

    Ich beneide Dich wirklich darum Kaddi und würde sofort mitkommen mit Euch Mädels, vor allem auch zum feiern, wenn wir nicht so weit voneinander entfernt wären. Ich denke wir hätten viel Spaß miteinander.

  5.  Kaddi am 8. Juni 2009:

    Oh ja, das denke ich mittlerweile auch… und das mit den Gewichtsklassen stimmt. Ich habe (hatte???) Freunde, die seit meiner Lütten einen Bogen um mich machen-anscheinend bin ich nicht mehr hipp (schlank) genug. Manche besuchen mich glaube auch nur noch, um danach ne riesige Lästerorgie zu starten… dabei bin ich eigentlich auch relativ selbstbewußt und sage auch Sachen wie: Das geht doch wieder weg! Und am liebsten würde ich nachhaken: Aber Doofheit und Oberflächlichkeit gehen nicht wieder wech… LG Kaddi

  6.  Sporty Girl am 9. Juni 2009:

    Solche Menschen kann ich überhaupt nicht ab. Das ist nicht nur ein oberflächliches Verhalten, sondern zeugt auch davon, dass diese Personen so sehr mit sich selbst unzufrieden sind, dass sie das nur über ihre Lästerorgien kompensieren können (so nach dem Motto “je schlechter ich andere mache, desto besser bin ich”). Oftmals sind sie zudem auch von Neid zerfressen. Das siehst man vor allem daran, dass wenn man selbst abgenommen hat einem auf einmal Gerüchte wie “die ist Magersüchtig” zu Ohren kommen ;-)

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