Rope Skipping – Seilspringen neu entdeckt

Rope Skipping – die neue Bezeichnung für das gute alte Seilspringen. Wer hat sich nicht in Kindertagen das Springseil mitgenommen und damit unbewusst seinem Körper beste Dienste erwiesen? Ist die Bezeichnung Rope Skipping auch neu – der Effekt für die Gesundheit bleibt. Auch wenn wir heute als Erwachsene erst bewusst das Seilspringen Training für den Körper einsetzen.

Zehn Minuten Seilspringen bringen den gleichen Trainingseffekt wie dreißig Minuten Dauerlauf und bringen damit auch den Stoffwechsel so richtig auf Trab. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Joggen ist die Wetterunabhängigkeit. Rope Skipping lässt sich auf kleinstem Raum und bei jedem Wetter bewerkstelligen.

Kinder springen intuitiv gern Seil und Boxer schätzen diese Sportart als besondere Trainingseinheit für den Konditionsgewinn. Sportwissenschaftler haben Rope Skipping als perfektes Kreislauftraining auch für Allgemeinsportler wieder entdeckt. Ausdauer-, Kraft- und Konditionstraining machen Rope Skipping zusammen mit einem dreifach erhöhten Kalorienverbrauch gegenüber dem Joggen zu einem optimalen Teil des Fitnesstrainings.

Auch wenn es zunächst unwahrscheinlich klingt: Auch das Gehirn profitiert vom Rope Skipping. Unterschiedliche Sprungkombinationen fördern das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen und somit automatisch die Zusammenarbeit der linken und rechten Gehirnhälfte. Wer Kreativität mit Rationalität im Alltag verbinden muss, tut Körper und Gehirn mit Rope Skipping gleich gute Dienste.

Waren die Springseile aus Kindertagen noch aus Hanfseilen gewunden und mit Holzgriffen versehen, so hält der Handel heute für die erwachsen gewordene Generation der Seilspringer zahlreiche verschiedene Arten von Seilen aus den unterschiedlichsten Materialien bereit, um der erwachsen gewordenen und zum Rope Skipping modernisierten Sportart für alle Ansprüche Genüge zu tun.

Wer nach Jahren wieder Seilspringen möchte, sollte dies langsam beginnen und kontinuierlich steigern. Drauflosspringen ist ein Privileg, dem lediglich Kinder gewachsen sind: Erwachsene werfen nach den ersten dreißig Sekunden Dauerspringen oft schon das Seil. Aber nicht nur das: Wer es schafft ein paar Minuten Seilspringen durchzuhalten, wird in den nächsten Tagen meist mit einem heftigen Muskelkater in den Waden belohnt.

Wichtig ist es, die Beine beim Springen gestreckt zu lassen und auf den Fußballen – nicht dem gesamten Fuß – zu landen. Die richtige Technik zur Vermeidung von Fehlern kann aber auch in einer Trainingsgruppe erlernt werden. Fitnessclubs und Sportvereine bieten oftmals Kurse für diesen Trendsport Rope Skipping an.

 

 
 Autor: Sporty Girl |
 Themenbereich: Fitnesstraining

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