Wer den JoJo Effekt vermeiden möchte sollte vor allem keine zu strikte Diät durchführen. Eine dauerhaft ausgelegte Ernährungsumstellung in Form einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist der Schlüssel zu erfolgreichen abnehmen. Natürlich lässt eine solche Ernährungsweise die Pfunde nicht so schnell schmelzen wie einw radikale Diät, doch was bringt es, erst abzunehmen, um dann durch den JoJo-Effekt wieder ordentlich zuzulegen? Doch nichts anderes als Frust und am Ende ein noch ein höheres Gewicht, als Sie jetzt auf die Waage bringen.
So liegt die erste Maßnahme, um den JoJo-Effekt erfolgreich zu vermeiden darin, keine Diät im Sinne der kurzfristigen Ernährungsumstellungen mit drastischer Kalorienreduzierung, durchzuführen. Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund, reduzieren Sie die Kalorienaufnahme nicht zu stark und so werden Sie dauerhaft Ihre überflüssigen Pfunde verlieren. Natürlich muss sich Ihre neue Ernährungsweise so gestalten, dass sie nicht hin und wieder der Heißhunger auf „Verbotenes“ überfällt. Keine Verbote, sondern eine vernünftige ausgewogene Ernährung, die auch die so genannten „Diätsünden“ hin und wieder erlaubt, wird Sie schneller und vor allem langfristig zufriedener zum Ziel führen.
Eine weitere Maßnahme zum Vermeiden des JoJo-Effekts liegt in Ihrem Bewegungsverhalten. Nur wer körperlich fit ist, ausreichend Sport treibt, verbraucht auch ordentlich Kalorien und verbrennt ergo auch Fett. Sport schraubt nicht nur den Energieverbrauch des Körpers hoch und sorgt für die Fettverbrennung, sondern ist auch der Gegenspieler des JoJo-Effekts, der nichts anderes ist als der Lebenserhaltungstrieb unseres Körpers, indem als Antwort auf eine verminderte Energiezufuhr (Kalorienaufnahme), der Energieverbrauch des Körpers reduziert wird. Abgesehen davon ist ein durchtrainierter Körper wesentlich schöner anzusehen als ein Körper mit dem gleichen Gewicht, doch mit weitaus weniger Muskulatur, der in unserem Sprachgebrauch gerne auch als „schwabbelig“ bezeichnet wird.
Sport verbrennt Fett, baut wertvolle Muskulatur auf und erhöht den Grundumsatz unseres Körpers. Kalorien werden verbrannt und so fällt auch die ein oder andere so genannte „Diätsünde“ weitaus weniger ins Gewicht. 3 Sporteinheiten á mindestens 30 Minuten pro Woche in Kombination aus Ausdauertraining und Muskelaufbautraining sind eine sinnvolle Maßnahme, um den JoJo Effekt zu vermeiden.
Es gibt aber noch weitere kleinere Maßnahmen, die helfen, den JoJo Effekt zu vermeiden. So starten viele Menschen ihren Tag beispielsweise ohne ein Frühstück, was den Stoffwechsel am Morgen schon gar nicht richtig in Schwung kommen lässt. Wer frühstückt verfügt über einen höheren Energieverbrauch am Tag als Menschen, die nicht frühstücken.
Vermeiden Sie auch die kleinen Häppchen zwischendurch, die Sie einfach mal schnell im Vorbeigehen „einwerfen“. Nehmen Sie sich für jede Nahrungszufuhr Zeit, setzen Sie sich hin und essen Sie bewusst. Probieren Sie es einfach mal aus und prüfen Sie die Auswirkung auf die Sättigung. Je bewusster und ruhiger Sie essen, desto sättigender ist es.
Versorgen Sie Ihren Körper mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und trinken Sie mindestens 2 Liter Wasser pro Tag. Ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit füllt nicht nur ihren Magen und lässt sich schneller satt werden, sondern sorgt auch dafür, dass Schlackenstoffe in ihrem Körper abtransportiert werden und Ihr Stoffwechsel auch richtig funktioniert. Wer zu wenig Flüssigkeit konsumiert lähmt seinen Stoffwechsel und gibt so dem JoJo Effekt weitaus mehr Raum als jemand, der regelmäßig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet.
Die beste Maßnahme, um den JoJo Effekt zu vermeiden, ist es aber, nicht an jedes augenscheinliche „Diätwunder“ zu glauben, nicht jedem neuesten „Diättrend“ hinterher zu hechten und vor allem nicht auf die Anbieter von Mittelchen hereinzufallen, die Ihnen viele Kilos Gewichtsabnahme in nur wenigen Tagen versprechen. Wenn es so einfach wäre oder gar solch vermeintliche Diätwunder existieren würden, hätte dann noch irgendein Mensch auf dieser Welt ein Gewichtsproblem? Glauben Sie also nicht alles, was die Werbung Ihnen suggerieren möchte